Mundschleimhautveränderungen / Läsionen Mundschleimhaut Zürich



Ihre Vorteile einer Behandlung in unserer Praxis

Zahnarzt Zürich Praxis Behandlungszimmer
  • Oralchirurg mit mehr als 25 Jahren Erfahrung
  • Individuell angepasste Behandlungskonzepte
  • Umfassende Untersuchung und moderne Diagnostik
  • Strenge Hygiene- und Qualitätsstandards 
  • Langfristige Therapieplanung 

Mitgliedschaften


Mitgliedschaft Berufsverband deutscher Oralchirurgen
Mitgliedschaft International Team for Implantology
Mitgliedschaft Schwerizerische Gesellschaft für Orale Implantologie
Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft Sektion Zürich
Mitgliedschaft Schweizerische Gesellschaft für Oralchirurgie und Stomatologie

Fakten zu Mundschleimhautveränderungen

Definition:pathologische Veränderungen der Mundschleimhaut an Zunge, Zahnfleisch, Gaumen oder Wange
Arten:natürliche, epitheliale, bindegewebige, immunvermittelte und infektiöse Veränderungen
Symptome:Rötungen, Blasen, Blutungen, Geschwüre
Ursachen:Entzündungen, Infektionen, allgemeine Erkrankungen, Präkanzerosen

Unsere Mundschleimhaut kann sich im Laufe der Zeit verändern. Vor allem, wenn sie häufig oder lange schädlichen Einflüssen wie Alkohol oder Nikotin ausgesetzt ist, können sich Farbgebung und Oberflächenbeschaffenheit ändern. Solche Veränderungen können harmloser Natur sein, aber auch Vorstufen von Krebs oder schon bösartig sein. Viele Erkrankungen der Mundschleimhaut haben bei einer frühen Diagnose und frühzeitigem Behandlungsbeginn gute Heilungschancen. Deshalb ist es von grösster Bedeutung, jede Mundschleimhautveränderung umgehend untersuchen zu lassen.

Wenn wir bei einer Routine-Kontrolluntersuchung Auffälligkeiten bemerken, beginnen wir sofort mit einer umfassenden Anamnese und Diagnostik. Diese bildet die Grundlage für die folgende Behandlung.

Wenn Sie unabhängig davon bei sich selbst eine Veränderung der Mundschleimhaut bemerken, vereinbaren Sie bitte umgehend einen Termin in unserer Zahnarztpraxis am Meierhofplatz in Zürich.

Häufig gestellte Fragen zu Läsionen der Mundschleimhaut

Was versteht man unter Läsionen?

Als Läsionen im Mundraum bezeichnen wir wunde Stellen, Schwellungen oder Geschwüre, die an den Lippen, auf der Zunge oder der Mundschleimhaut auftreten können.

Welche Mundschleimhauterkrankungen gibt es?

Grundsätzlich lassen sich vier Arten von Mundschleimhauterkrankungen unterscheiden:

  1. Entzündliche Erkrankungen
  2. Infektionskrankheiten
  3. Allgemeine Erkrankungen mit Mundschleimhautveränderungen als Symptom
  4. Präkanzerosen

Welcher Arzt sollte bei Mundschleimhautveränderungen aufgesucht werden?

Wenn Sie bei sich Mundschleimhautveränderungen feststellen, ist der Zahnarzt der richtige Ansprechpartner. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin in unserer Zahnarztpraxis am Meierhofplatz in Zürich.

Welche Behandlungsmethoden gibt es bei Mundschleimhautveränderungen?

Je nach Ursache der Läsionen gibt es verschiedene Behandlungsmethoden bei Mundschleimhautveränderungen. Sie reichen von der Entfernung einer auslösenden chronischen Reizung (z. B. schlechtsitzende Prothese) über eine medikamentöse Behandlung bei bakteriellen oder viralen Infektionen bis hin zum operativen Eingriff bei Präkanzerosen.

Sind Mundschleimhautveränderungen gefährlich?

Oft sind Mundschleimhautveränderungen harmlos und verschwinden nach einigen Tagen oder Wochen wieder. Wenn sie allerdings über einen längeren Zeitraum (d. h. länger als 2 Wochen) bestehen bleiben, können sie möglicherweise Krebsvorstufen (Präkanzerosen) sein, die unbedingt so schnell wie möglich abgeklärt und behandelt werden müssen.

Kann Mundschleimhautveränderungen vorgebeugt werden?

Ja, Sie können das Risiko für Veränderungen der Mundschleimhaut verringern, indem Sie zum einen auf eine regelmässige gründliche Zahn- und Mundhygiene achten und die Termine für die Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt wahrnehmen. Zum anderen sollten Sie auf alles verzichten, was der Mundschleimhaut schadet. Hierzu gehören in erster Linie Nikotin und Alkohol, aber auch überwürzte und zu scharfe Speisen.

Vor der Behandlung


Vor jeder Behandlung führen wir ein ausführliches Anamnese- und Beratungsgespräch und eine gründliche Untersuchung durch, um die Art und Ursache der Läsionen zu identifizieren. Wenn der Verdacht besteht, dass es sich bei der Veränderung der Mundschleimhaut um eine Krebsvorstufe (Präkanzerose) handelt, muss - unter örtlicher Betäubung - eine Biopsie vorgenommen werden. Auf Basis der Diagnose erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan, dessen Inhalt und Abfolge wir im Detail mit Ihnen besprechen.

Arten von Mundschleimhauterkrankungen


Grundsätzlich lassen sich fünf Gruppen von Mundschleimhautveränderungen unterscheiden:

  1. Natürliche Veränderungen wie z. B. Fordyce-Flecken, Lingua geographica, Leuködem oder orale Varikosis (sind in der Regel nicht behandlungsbedürftig)
  2. Infektiöse Veränderungen, die durch Pilze, Bakterien oder Viren hervorgerufen wurden, wie z. B. Candidiasis, Scharlach oder Herpes
  3. Immunvermittelte Veränderungen wie z. B. chronische Aphthen, oraler Lichen planus oder Stevens-Johnson-Syndrom
  4. Bindegewebige Veränderungen wie z. B. papilläre Hyperplasie, Blutschwämmchen, Fettgeschwulst (Lipom)
  5. Epitheliale Veränderungen wie z. B. Rauchermelanose, Nikotinstomatitis oder Plattenepithelkarzinom

Wie einige Namen der epithelialen Veränderungen der Mundschleimhaut bereits andeuten, treten viele der Läsionen gehäuft bei Rauchern auf. Der Konsum von Nikotin (insbesondere in Kombination mit Alkohol) erhöht das Risiko für diese Veränderungen der Mundschleimhaut deutlich.

Behandlungsmethoden


Je nach Art und Ursache der Mundschleimhautveränderung bieten sich jeweils andere Behandlungsmethoden an. So lassen sich die Läsionen unter anderem durch die Beseitigung einer chronischen lokalen Reizung, einer medikamentösen Behandlung oder einen operativen Eingriff behandeln.

Ablauf der Behandlung


Der Ablauf der Behandlung richtet sich nach der gewählten Behandlungsmethode, die von der Art und Ursache der Läsion abhängt: Sind die Veränderungen beispielsweise die Folge einer lokalen Reizung (z. B. Prothesendruckstelle), muss diese Reizung beseitigt werden. Im Falle einer Prothesendruckstelle vermessen wir den Kiefer, nehmen einen neuen Zahnabdruck und fertigen eine neue Prothese an. Sind die Läsionen Symptome einer bakteriellen oder viralen Infektion, ist eine medikamentöse Behandlung mit Antibiotika (bei bakterieller Infektion) bzw. Virostatika (bei viraler Infektion) unerlässlich. Handelt es sich bei den Läsionen um Präkanzerosen, werden diese operativ entfernt.

Nach der Behandlung


Auch die Nachsorge ist abhängig von der Behandlungsart. Neben der Unterstützung der Wundheilung ist eine regelmässige Kontrolle in unserer Zahnarztpraxis am Meierhofplatz in Zürich zu empfehlen, um erneute oder weitere Veränderungen der Mundschleimhaut möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

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